. .

Aktuellste Meldung

Unterwasser-Friedhof als Freizeitpark

Geplant sind 100.000 Gräber auf sechs Hektar Meeresgrund

mehr...

Neue Veranstaltung

Mumien – Körper für die Ewigkeit

Gemeinsame Ausstellung im Naturkundemuseum und im Museum für Sepulkralkultur, Kassel

mehr...

24 Stunden für Sie erreichbar!

(05 11) 957 857

Wiese Bestattungen, Hannover

Ein Heiliger im Glassarg

Hier veröffentlicht am Montag, dem 02.11.09

Kapuzinermönch 40 Jahre nach seinem Tode aufgebahrt – Erst verteufelt, dann heilig gesprochen

San Giovanni Rotondo / Italien. Die Augen sind geschlossen, Frieden liegt über dem Gesicht, wie im Schlaf. Doch Padre Pio ist seit 1968 tot – und seit kurzem in San Giovanni Rotondo (Süditalien) öffentlich aufgebahrt. In einem Glassarg.

40 Jahre nach seinem Tod wurde der Leichnam von Padre Pio (†81) exhumiert und für die öffentliche Aufbahrung einbalsamiert. Sein Gesicht ist mit Silikon präpariert, vom einbalsamierten Körper sieht man nur die schwarzen Fingerspitzen in Pios eigenen Handwärmern. Die Füße sind von Socken umschlossen. “Sein Leichnam“, so der zuständige Bischof D’Ambrosio, “ist kaum verwest, aber die Stigmata sind verschwunden.”

Der Gotteshirte ist Italiens Volksheiliger. In der Bevölkerung wird er als Wundermönch verehrt. Er blutete wie Jesus aus Kreuzigungswunden (Stigmata), konnte angeblich an zwei Orten gleichzeitig sein. Mehrmals soll er in Mailand und Rom Selbstmörder gerettet haben, während er zur selben Zeit im Beichtstuhl seines Klosters saß.

Drei Päpste verteufelten Pio als Scharlatan, ehe ihn Johannes Paul II. (†2005) im Jahre 2002 zum Heiligen erhob.


Quelle: www.teleradiopadrepio.it

zurück zur Meldungsübersicht