Aktuellste Meldung
Unterwasser-Friedhof als Freizeitpark
Geplant sind 100.000 Gräber auf sechs Hektar Meeresgrund
Neue Veranstaltung
BIS ZULETZT - Neun Zwischenräume für Kunst, Kultur und Religion
Eine Ausstellung von Hartmut Kraft im Museum für Sepulkralkultur, Kassel
24 Stunden für Sie erreichbar!
(05 11) 957 857
Die „Öko-Bestattung“ stößt noch auf Widerstand
Gesetzesänderungen verzögern sich – Kosten und Umweltbelastung umstritten
Auch Kosten und Umweltbelastung der ökologischen Bestattung sind in Schweden noch umstritten. So gilt die Kühlung als zu energieaufwendig. Zudem soll die Gefriertrocknung zu Stickstoffableitungen führen, die wiederum die Vegetation beeinflussen können. Schwedens Kirche hingegen hat keine Einwände: „Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück“, heißt es in der Bibel.
Die Methode, mit der die Verstorbenen bestattet werden wollten, heißt Promession, von der schwedischen Biologin Susanne Wiigh-Mäsak entwickelt. Die Leichen werden gefriergetrocknet: In einem einfachen Sarg erst zehn Tage lang auf minus 18 Grad gekühlt, dann in flüssigen Stickstoff getaucht.
Der Körper wird hart und spröd und zerfällt durch „leichte Vibration“ in winzige Teilchen. Was von einem Erwachsenen bleibt, sind rund 25 Kilo Pulverstaub. Die werden in einem Behälter aus Mais- oder Kartoffelstärke begraben. In sechs Monaten sind Behälter und Inhalt zu Humus geworden.
Quelle: „Die Presse“ / 05.09.2007

