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Unterwasser-Friedhof als Freizeitpark
Geplant sind 100.000 Gräber auf sechs Hektar Meeresgrund
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Mumien – Körper für die Ewigkeit
Gemeinsame Ausstellung im Naturkundemuseum und im Museum für Sepulkralkultur, Kassel
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Einzelgespräche
Es gibt Hinterbliebene, die sich davor scheuen, innerhalb einer Gruppe von ihren Erlebnissen, Erfahrungen, Problemen und Schicksalen zu berichten. Dem einen fällt es schwer sich zu öffnen, auch emotional, der andere traut sich vielleicht nicht vor einer Gruppe zu sprechen.
Das Einzelgespräch kann sowohl im Bestattungsinstitut als auch in häuslicher Umgebung oder an einem neutralen Ort stattfinden. Es findet regelmäßig in möglichst gleicher Umgebung statt. Einzelgespräche sind sehr intensiv geführte Gespräche, in denen oftmals auch unverarbeitete Trauer aus früheren Zeiten hervorbricht und gemeinsam bearbeitet werden muss.
Zeitliche Grenzen gibt es nicht, sollten jedoch aufgrund der Intensität der Inhalte nicht länger als zwei Stunden geführt werden. Die intensive Arbeit mit einem Hinterbliebenen kann sich über mehrere Monate erstrecken. Der Teilnehmer lernt Formen und Möglichkeiten, mit seiner Trauer umzugehen und sie umzuwandeln, sich in seiner Umgebung besser zurecht zu finden, mit seinen Mitmenschen wieder umzugehen. Er wird auf seinem Weg durch die Trauer ein Stück weit begleitet. Wie lange, bestimmt der Trauernde selbst.
Sinnvoll ist ein Einzelgespräch auch dann, wenn es als Vorbereitung für die Integration in einen bestehenden Gesprächskreis verstanden wird. Der Trauerbegleiter nutzt die Informationen aus dem Gespräch als Basis, um den Hinterbliebenen möglichst reibungslos in den „passenden“ Kreis einzuführen.

