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Unterwasser-Friedhof als Freizeitpark
Geplant sind 100.000 Gräber auf sechs Hektar Meeresgrund
Neue Veranstaltung
BIS ZULETZT - Neun Zwischenräume für Kunst, Kultur und Religion
Eine Ausstellung von Hartmut Kraft im Museum für Sepulkralkultur, Kassel
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Geschichte des Sarges
Ursprünglich wurde mit „sarkophagos lithos“ ein bei Assos, einer Stadt an der Südküste der Trojas (gebirgiger Nordwesten von Kleinasien) gebrochener, zur Herstellung von Särgen verwendeter Kalkstein bezeichnet, dem die Eigenschaft zugeschrieben wurde, die Verwesung eines Leichnams innerhalb kurzer Zeit herbeizuführen. Da dieses Gestein jedoch auch zum Auslegen von Särgen – um das Verwesen der Leichen zu beschleunigen – diente, wurden allmählich alle Steinsärge als Sarkophage bezeichnet. Schließlich wurde diese Bezeichnung auch auf Särge aus anderem Material übertragen und unter einem Sarkophag ein meist prunkvoller, überwiegend aus beständigerem Material hergestellter, für hervorragende oder reiche Personen bestimmter oder oft sichtbar aufgestellter Sarg verstanden...
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