Diamantisierung / Diamantierung / Diamantbestattung

Die Diamantbestattung, manchmal auch Diamantisierung oder Diamantierung genannt, ist eine noch recht neue und außergewöhnliche Bestattungsform. Aus einem kleinen Teil der Totenasche des Verstorbenen entsteht in einem besonderen Verfahren ein Diamant, der zum Beispiel zu einem Schmuckstück verarbeitet werden kann. Es lassen sich auch mehrere Diamanten verstehen, wenn mehrere Angehörige ein solches ganz persönliches Erinnerungsstück wünschen.

Der verbleibende Teil der Asche wird üblicherweise in einem Urnengrab beigesetzt.

Kosten und Anbieter

Das physikalische Verfahren der Diamantisierung ist aufwendig und kann mehrere Monate dauern. Der entstandene Rohdiamant kann nach individuellen Wünschen geschliffen und weiterverarbeitet werden. Derzeit ist eine Diamantbestattung in Deutschland nicht zulässig, die Urne muss für die Durchführung zum Beispiel in die Schweiz überführt werden, wo der bekannteste Anbieter seinen Sitz hat. Die Diamantisierung ist die wohl teuerste Bestattungsart; zusätzlich entstehen weitere Kosten (zum Beispiel für die Beisetzung der verbleibenden Asche). Neben der entsprechenden Bestattungsverfügung ist daher der Abschluss eines Vorsorgevertrages sehr ratsam, um die Finanzierung der Bestattung sicherzustellen.

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