Promession

Promession

Nach dem Tod möglichst bald wieder eins zu werden mit der Natur – dieser Gedanke steht hinter einer der modernsten Bestattungsformen, der Promession. Das neuartige Verfahren wurde anfangs der 2000er-Jahre in Schweden entwickelt und ist bereits in vielen Ländern patentiert. 

Dabei wird der Leichnam in flüssigem Stickstoff bei minus 196 Grad schockgefrostet. Er ist dann so spröde und brüchig wie Glas und zerfällt durch einen Vibrationsprozess in ein Granulat.

Durch Gefriertrocknung wird das Wasser entzogen, das vermindert das Gewicht um rund 70 Prozent. Das verbleibende Granulat wird in einer kompostierbaren Urne in etwa 50 cm Tiefe beigesetzt. In dieser Humus bildenden Erdschicht sind ausreichend Sauerstoff und viele Kleinstlebewesen vorhanden. Sie sorgen dafür, dass auch die Urne und die sterblichen Überreste darin in nur etwa sechs bis zwölf Monaten vollständig zu Humus umgewandelt sind. Aus der so gewonnenen, fruchtbaren Erde kann neues Leben entstehen – für so manchen eine durchaus tröstliche Vorstellung.

Die rechtlichen Voraussetzungen

Eine Verordnungsermächtigung im Niedersächsischen Bestattungsgesetz lässt die Promession als Bestattungsart auf einem Friedhof grundsätzlich zu. Entsprechende Anlagen, sogenannte Promatorien, sind allerdings derzeit noch nicht in Betrieb.

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