Schonvermögen auf 5.000 Euro erhöht

Seit kurzem müssen die Sozialämter bei Beziehern von Sozialleistungen nach SGV XII 5.000 Euro als sogenanntes Schonvermögen anerkennen; dies gilt auch für Antragsteller im Rahmen einer Sozialbestattung.

Die Anhebung des Schonvermögens von 2.600 Euro auf jetzt 5.000 Euro betrifft auch den Abschluss einer Bestattungsvorsorge: „Wer beim Sozialamt einen Antrag auf die Übernahme von Bestattungskosten stellt, weil er die Kosten selbst nicht tragen kann, kann sich nun auf ein höheres Schonvermögen berufen. Dieses muss unangetastet bleiben und darf bei Entscheidung nicht berücksichtigt werden“, erläutert Alexander Helbach, Pressereferent der gemeinnützigen Verbraucherinitiative Aeternitas.

„Die schon seit langem fällige Erhöhung kommt auch pflegebedürftigen Senioren zugute, die ihre Pflege nicht mehr aus eigenem Einkommen bezahlen können“, unterstreicht auch die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens (SPD).