Bestattungsvorsorge: Ein wichtiges Thema

Den letzten Weg zu Lebzeiten nach eigenen Vorstellungen geregelt zu wissen: Das ist für viele Menschen ein wichtiges Anliegen. Nicht nur wegen der Ausgestaltung der Trauerfeier und der Art der Beisetzung, sondern auch in finanzieller Hinsicht. Denn für die Kosten der Bestattung müssen die bestattungspflichtigen Angehörigen aufkommen.

Viele legen daher Geld für die spätere Bestattung beiseite. Das einfache Sparbuch ist für die Bestattungsvorsorge allerdings nicht zu empfehlen: Darauf angelegtes Geld muss später häufig zur Deckung der Betreuungskosten im Pflegeheim herangezogen werden, da die Pflegeversicherung in der Regel nicht ausreicht. 

Vorsorge planen – was sollten Sie dabei beachten?

Vorsorgegespräch

Auch aus Verantwortung und Fürsorge gegenüber den Angehörigen ist es daher äußerst sinnvoll, sich rechtzeitig um die eigene Bestattungsvorsorge kümmern. Doch was gibt es dabei zu beachten? –  Einige ganz typische Fragen zu diesem Bereich haben wir zusammen mit unseren Antworten weiter unten für Sie zusammengestellt. Zusätzliche Informationen zu den Themen Treuhandkonto und Sterbegeldversicherung finden Sie auf den entsprechenden Seiten der Wiese-Webseite.

 

 

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Fragen und Antworten rund ums Thema Bestattungsvorsorge

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Bestattungsvorsorge

Die bestattungspflichtigen Angehörigen müssen für eine Bestattung aufkommen. In Niedersachsen sind dies der Ehegatte/eingetragene Lebenspartner, die Kinder, Enkelkinder, Eltern, Großeltern und Geschwister (in dieser Reihenfolge). Viele Menschen möchten ihre Angehörigen entlasten sowie ihren letzten Weg bereits zu Lebzeiten geregelt wissen und legen Geld für die spätere Bestattung beiseite.

Wer bestattungspflichtig ist, genießt das sogenannte Totenfürsorgerecht,  also das Recht, sich um die Bestattung der verstorbenen Person zu kümmern. Das Totenfürsorgerecht kann auf eine beliebige Person übertragen werden oder zum Beispiel auch auf das gewünschte Bestattungsunternehmen im Rahmen eines Bestattungsvorsorgevertrags. 

Diese Verfügung ist bindend für die Hinterbliebenen und stellt sicher, dass die persönlichen Wünsche für die Bestattung umgesetzt werden. Für die Übertragung des Totenfürsorgerechts bestehen die gleichen Voraussetzungen wie für die Erstellung eines Testamentes. Damit keine Zweifel an der Echtheit aufkommen, muss es handschriftlich verfasst sein. Datum und Unterschrift dürfen nicht fehlen.

Ein Beispiel, wie es leider häufig geschieht: Ein Ehepaar hat, um seine Angehörigen zu entlasten, Geld auf einem Sparbuch für die späteren Bestattungskosten zurückgelegt. Ein Ehepartner wird pflegebedürftig und erhält eine professionelle Betreuung in einem Pflegeheim. Die Kosten des Heims werden nicht komplett durch die Pflegeversicherung getragen. Die Angehörigen müssen eine Zuzahlung zu den Pflegekosten tragen und das Vermögen des Ehepaars ist schnell aufgebraucht. Beim Sozialamt wird Unterstützung für die Pflegekosten beantragt. Zwar hilft das Sozialamt weiter, doch verlangt es, dass alle Vermögenswerte offengelegt werden. Das Sparkonto muss gekündigt und für die Deckung der Pflegekosten verwendet werden. Ein einfaches Sparbuch ist in der Regel kein guter Weg, um das Geld sicher zurückzulegen. Welche Alternativen gibt es also?

Zuallererst sollte ein Bestattungsorgevertrag vereinbart werden; das stellt sicher, dass der vorgesehen Betrag als nicht antastbares Schonvermögen anerkannt wird. Im Rahmen der Bestattungsvorsorge können die Details der späteren Bestattung besprochen werden. Ein Bestatter zeigt den Angehörigen kompetent alle Kosten rund um die Bestattung auf. Wie sollte nun das Geld angelegt werden?

Das Treuhandkonto ist eine der am häufigsten gewählten Lösungen zur Absicherung der Bestattungskosten.

Die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG hat sich auf die Absicherung und Anlage von Geldern aus Bestattungsvorsorgen spezialisiert. In Verbindung mit einem Bestattungsvorsorgevertrag ist das eingezahlte Geld ist für die Bestattung zweckgebunden und darf nicht durch das Sozialamt angetastet werden. Hierzu gibt es ein entsprechendes Urteil des Bundessozialgerichts (BSG, Az. B 8/9b SO 9/06 R).

Die Treuhand verwahrt die Gelder sicher, zweckgebunden und zinsgünstig. Die Vorsorge-Gelder werden inklusive der Zinsen ausschließlich für die Deckung der Bestattungskosten verwendet. Überschüsse werden von dem Bestatter nach der Beisetzung unter Vorlage einer detaillierten Kostenabrechnung ausgezahlt.

Was ist beim Thema Treuhandkonto besonders zu beachten? – Weiterführende Informationen haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Anstatt ein Treuhandkonto anzulegen, können Sie auch eine Sterbegeldversicherung abschließen. Zahlreiche Versicherungsunternehmen haben entsprechende Angebote im Programm. Die im Todesfall ausgezahlte vereinbarte Versicherungssumme wird zur Deckung der Bestattungskosten verwendet. Sie darf vom Sozialamt nicht angetastet werden. Im Rahmen der Grundsicherung ist das Sozialamt sogar dazu verpflichtet, die monatlichen Kosten der Sterbegeldversicherung zu übernehmen. Ein entsprechendes Urteil des Sozialgerichts Karlsruhe wurde kürzlich veröffentlicht (Az S 4 SO 370/14).

 Was ist beim Abschluss einer Sterbegeldversicherung besonders zu beachten? Welche Anbieter sind zu empfehlen? –  Weiterführende Informationen haben wir hier für Sie zusammengefasst.

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