Sichere Bestattungsvorsorge: Das Treuhandkonto für den Sterbefall

Um Geld für den Sterbefall zur Seite zu legen, empfehlen sich weder Sparbuch noch Girokonto. Denn sollte zur Deckung der Altersheimkosten beim Sozialamt Unterstützung beantragt werden müssen, kann die Auflösung eines Sparbuchs verlangt werden. Das angesparte Geld stünde also für eine würdige Bestattung nicht mehr zur Verfügung. 

Als Alternative zum einfachen Sparbuch empfiehlt sich ein Treuhandkonto der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG. Wenn Sie sich für diese wirklich sichere und verlässliche Lösung entscheiden, übernimmt das Haus Wiese gerne für Sie die Konto-Einrichtung. In einem Bestattungsvorsorge-Vertrag werden alle Details der von Ihnen bestimmten Leistungsinhalte dokumentiert.

Die Absicherung der eingezahlten Gelder übernehmen die deutschen Sparkassen durch eine Ausfallbürgschaft; selbstverständlich erhalten Sie eine entsprechende Bestätigung. Sie können sich darauf verlassen: Ihr Treuhandkonto-Guthaben wird ausschließlich für die Deckung der Bestattungskosten verwendet. Eventuelle Überschüsse zahlen wir unter Vorlage einer detaillierten Kostenabrechnung an die von Ihnen bestimmte/n Person/en aus.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Konkurssichere, treuhändische Anlage der Vorsorge-Gelder nach den Kriterien des Kapitalanlagegesetzes
  • Schutz Ihres Guthabens vor Zugriff des Sozialamts
  • Höhere Verzinsung als auf normalen Spareinlagen
  • Getrennte und übersichtliche Kontoführung und Ausweisung der Zinserträge.
  • Flexible Vertragsgestaltung
  • Einfache Handhabung

Das sollten Sie vor Einrichtung eines Treuhandkontos bedenken

Ein Treuhandkonto ist auf jeden Fall eine sichere und verlässliche Lösung. Der eingezahlte Betrag wird im Todesfall zuzüglich Zinsen ausgezahlt. Bedenken sollte man, dass das Treuhandkonto keine Geldanlage, sondern eine Kostenabsicherung darstellt und lediglich die Zinsen vergleichbarer Sparkonten abwirft.

Vor allem jüngere Menschen sollten berücksichtigen, dass das gesamte Geld, das zur Bestattungsvorsorge auf ein Treuhandkonto eingezahlt wird, in einer Niedrigzinsphase – wie wir sie zurzeit haben – an Wert verliert.

 Nachfolgend haben wir Antworten auf weitere typische Fragen zu diesem Thema zusammengestellt. Selbstverständlich unterstützen wir Sie gerne im individuellen, persönlichen Beratungsgespräch bei der Entscheidungsfindung. Unsere Empfehlung: Vereinbaren Sie telefonisch unter  0511 957857 einen unverbindlichen Beratungstermin mit uns oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Wir beraten Sie gerne:

Fragen und Antworten rund um das Treuhandkonto
Wir beraten Sie unabhängig über alle unterschiedlichen Möglichkeiten und helfen Ihnen dabei, die für Sie optimale Lösung zu finden.


Vorsorge für sich selbst treffen – im Film erklärt

Vorsorge für andere treffen – im Film erklärt

Fragen und Antworten

Die für die Bestattungsvorsorge angelegten Gelder sind mit keinem vorstellbaren Ereignis in ihrem Wert gefährdet. Der Grund ist, dass die Vorsorgegelder aller Treuhandkonten und deren Verzinsung durch eine Bürgschaft einer deutschen Sparkasse oder Volksbank individuell abgesichert sind. Die Sparkassen und Volksbanken sind wiederum untereinander abgesichert. Als Inhaber eines Treuhandkontos können Sie sich jederzeit auf diese Bürgschaft berufen. Diese zweifache Absicherung gibt Ihnen den bestmöglichen Schutz.

Sollte sich irgendwann die Situation ergeben, dass ein amtlich bestellter Betreuer über Ihre Rechtsgeschäfte entscheidet, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass er die von Ihnen abgeschlossene Bestattungsvorsorge kündigt; zum Beispiel, um einer entsprechenden Aufforderung des Sozialamts nachzukommen.

 

Doch das können Sie wirkungsvoll verhindern, indem Sie Ihre Vorsorgeverfügung in das Zentrale Vorsorgeregister (ZVR) bei der Bundesnotarkammer in Berlin eintragen lassen. Als Vorsorgender haben Sie durch die Bevollmächtigung des Bestattungsunternehmens zudem die Gewissheit, dass die von Ihnen gewünschte Bestattung auch durchgeführt wird. Die Eintragung beim Zentralen Vorsorgeregister übernehmen wir auf Wunsch gerne für Sie.

Zusätzlich zum Bestattungsvorsorgevertrag wird eine schriftliche Verfügung (Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung für die Bestattung) getroffen, mit dem die Eintragung der Vorsorge in das Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer durch die Treuhand beauftragt wird. Jedes Vormundschaftsgericht in Deutschland kann daran erkennen, dass Sie die entsprechende Verfügung vorgenommen haben. Diese Verfügung ist sowohl für den Betreuer als auch für das Vormundschaftsgericht bindend, da Ihr Wille grundsätzlich zu berücksichtigen ist.

Wir senden den ausgefüllten Treuhandvertrag und zusätzlich die „Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung für die dereinstige Bestattung“ mit Ihren Daten an die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand. Die Treuhand veranlasst die Eintragung in das Vorsorgeregister. Eine Bestätigung der Eintragung in das Vorsorgeregister erhalten Sie im Anschluss von uns.

Die Kosten sind nach der Vorsorgeregister-Gebührensatzung der Bundesnotarkammer geregelt. Die Gebührensatzung können Sie über www.zvr-online.de einsehen. Der Eintrag kostet im Regelfall bei postalischer Erledigung 18,50 € zzgl. MwSt. Die Deutsche Bestattungsvorsorge hat zur Eintragung der Vorsorge einen Rechtsanwalt beauftragt. Dadurch ermäßigt sich die Gebühr für die Eintragung auf 16,00 € zzgl. MwSt. Dieser Betrag wird von dem bei der Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand eingezahlten Vorsorgebetrag mit Ihrer Zustimmung abgezogen.

Dieses Verfahren kann seit dem 01. November 2005 für alle neu abgeschlossenen Vorsorgeverträge genutzt werden. Auch Altverträge können in das Vorsorgeregister eingetragen werden, wenn der entsprechende Antrag gestellt und die „Vorsorgevollmacht und Betreungsverfügung für die dereinstige Bestattung“ eingereicht werden.

Da für die Einlagen der Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG aufgrund der Anlageform keine Zinsabschlag- bzw. Abgeltungssteuer an die Finanzämter abgeführt wird, muss ein Freistellungsauftrag nicht gesondert erteilt werden. Die bei dem Treuhandvertrag erwirtschafteten Zinsen sind daher bei der Einkommenssteuererklärung anzugeben.

Die Nichtveranlagungsbescheinigung Ihres Finanzamtes ist für uns nicht erforderlich, da wir keine personenbezogenen Zinsen an die Finanzämter abführen und auch keine Meldung über die Einlagesumme an Dritte erfolgt.

Grundsätzlich sind Zinsen einkommenssteuerpflichtig. Auch nach Einführung der Abgeltungssteuer werden von der DBT weder vertragsgebundene Steuern an die Finanzämter abgeführt noch die Zinserträge gemeldet. Personen, die eine Steuererklärung ausfüllen, müssen die Steuern weiterhin in der Anlage KAP (Kapitalerträge aus anderen inländischen Einkünften) an das zuständige Finanzamt melden. Personen, die keine Steuererklärung ausfüllen (z.B. weil eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorliegt), brauchen dies auch nach der Einführung der Abgeltungssteuer nicht. Daher gilt: Es ändert sich nichts an der bisherigen Verfahrensweise.

 

Quelle: Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG, Februar 2009