Vorsorge für 4 Pfoten

„Vorsorge für 4 Pfoten“ – so nennt sich eine Initiative der Hannoverschen Gesellschaft zur Förderung der Kleintiermedizin e. V. (HGFK). Ihr Ziel ist es, insbesondere ältere Tierhalterinnen und Tierhalter zu unterstützen, die sich aufgrund von Krankheit oder Alter auf Dauer oder auch für einen begrenzten Zeitraum nicht mehr um ihr Tier kümmern können.

Viele ältere Menschen würden sich sehr gerne noch einmal ein Haustier zur Begleitung ihres Alltags zulegen, entscheiden sich dann aber häufig doch dagegen, weil sie sich Sorgen machen, irgendwann einmal Betreuung und Pflege des Tiers nicht mehr bewältigen zu können. Auch hier hilft die Initiative der HGFK weiter: Mittels einer entsprechenden Betreuungsvereinbarung kann der Tierbesitzer rechtzeitig die Versorgung seines vierbeinigen Lieblings bei tierverständigen und liebevollen Pflegepersonen sicherstellen.

Gartenrecht: Haustiere im Garten bestatten

Wenn ein Haustier stirbt, ist die Trauer oft groß. Aber auch Probleme tauchen auf, zum Beispiel stellt sich die Frage, wie und wo man das tote Tier bestatten kann. Nach dem Tierkörperbeseitigungsgesetz ist es verboten, größere Tiere über den Hausmüll oder die Biotonne zu entsorgen oder im Wald zu vergraben. Es drohen empfindliche Bußgelder.

Erlaubt ist es aber, den Tierkörper im eigenen Garten oder auf dem eigenen Grundstück zu beerdigen. Bei kleineren Tieren ist das genehmigungsfrei; bei einem größeren Tier bekommt man in der Regel vom zuständigen Veterinäramt die erforderliche Erlaubnis, sofern das Tier nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gestorben ist.