Dem Blick auf den Tod die Schwere nehmen

Mit seiner aktuellen Produktion »Freund Hain« lädt das freie Theater an der Glocksee dazu ein, sich auf ganz unkonventionelle Weise mit dem Tod und dem Sterben auseinanderzusetzen.

»Wir werden sterben. Das ist absolut gewiss und vollkommen sicher. Aber wir wollen davon nichts wissen. Bis jetzt. Denn jetzt gibt es Freund Hain. Und unser wunder Punkt wird unsere größte Chance. Schauen wir hinter den Vorhang, spielen wir das Spiel des Lebens«, so heißt es in der Ankündigung des Theaters an der Glocksee für ihre Stückentwicklung über das Sterben. Regisseurin Milena Fischer-Hartmann will dem Blick auf den Tod die Schwere nehmen, ohne dabei die gebotene Ernsthaftigkeit aus den Augen zu verlieren.

Insgesamt 25 Szenen hat das Ensmble (Helga Lauenstein, Uwe Dreysel, Lena Kußmann, Jonas Vietzke) vorbereitet; weil das für einen Theaterabend viel zu viel Material wäre, werden für jede Vorstellung ugefähr zehn davon nach dem Zufallsprinzip zusammengestellt. Jeder Abend verläuft also anders. Die nächsten Termine für das unkonventionelle Theaterprojekt: 3., 5., 6., 13., 19., 24., 26. und 27. April, jeweils 20 Uhr. Zur Kartenreservierung