Die Maschen der Trickbetrüger werden zunehmend dreister. Immer häufiger wird auch die besondere emotionale Situation von Menschen ausgenutzt, die gerade einen Angehörigen verloren haben.

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Die Gebühren für die Friedhöfe der Stadt Hannover sind seit Jahren gestiegen, doch nun scheint eine Trendwende in Sicht. Die fachkundige persönliche Beratung bleibt aber nach wie vor wichtig.

Das Gesicht vieler hannoverscher Friedhöfe hat sich gewandelt. Immer öfter weisen sie Freiflächen auf, auf denen keine Grabanlagen zu sehen sind. Zu den Ursachen dafür gehört die wachsende Beliebtheit von Bestattungsformen, die lediglich eine geringe Grabgröße erfordern, in erster Linie also Feuerbestattungen und anonyme Bestattungen. Diese Entwicklung hat sich natürlich negativ auf die Einnahmesituation der Friedhöfe ausgewirkt, weshalb die Gebühren pro Grab immer weiter erhöht wurden. Die Folge: Noch häufiger als bisher entscheiden sich Menschen für eine Feuer- oder anonyme Bestattung oder weichen sogar auf einen Friedhof außerhalb Hannovers aus.

Im hannoverschen Rat wird daher derzeit überlegt, lediglich diejenigen Kosten auf den Grabkauf umzulegen, die tatsächlich mit dem Grab zusammenhängen und die Kosten für die Erhaltung der parkähnlichen Anlagen aus einem anderen Budget zu finanzieren. Ein aus unserer Sicht sehr begrüßenswerter Ansatz. Denn nicht nur für ältere und mobilitätseingeschränkte Personen ist es wichtig, beim Besuch des Familiengrabes keine langen Wege in Kauf nehmen zu müssen.

Orte der Ruhe – auch für die Lebenden

Natürlich besteht die wichtigste Aufgabe der Friedhöfe auch weiterhin darin, Hinterbliebenen einen konkreten Ort für die Trauer um ihren lieben Verstorbenen zu geben. Doch zunehmend sind die insgesamt neunzehn hannoverschen Stadtfriedhöfe auch Bestandteil des öffentlichen Grüns in der Großstadt geworden. Aufgrund ihrer parkartigen Anlage bilden sie mitten in der Großstadt Oasen der Ruhe und Besinnung für die Lebenden.

Eine persönliche Entscheidung treffen

Neben der Entscheidung für eine Grabart und die damit verbundenen Friedhofsgebühren gibt es viele weitere Faktoren, die die Gesamtkosten einer Bestattung beeinflussen. Wir bieten Ihnen immer eine umfassende, professionelle Beratung, die sich ganz auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche konzentriert. Unsere Online-Entscheidungshilfe macht es Ihnen leichter, die richtige Grabart zu wählen und gibt Ihnen eine erste Gesamtkostenübersicht.

Kostenfalle Discountbestatter?

Auch in der Region Hannover finden sich immer mehr Discount-Bestatter die mit vermeintlich günstigen Komplettpreisen Kunden locken. Doch meistens umfassen die beworbenen Preise nur die eigenen Leistungen des Bestatters, nicht aber die Friedhofsgebühren, Auslagen und Folgekosten, die den größten Teil der Bestattungskosten ausmachen. Häufig müssen Wünsche, die über die Grundleistungen hinausgehen, wie etwa eine Abschiednahme vom Verstorbenen oder die Erledigung der Formalitäten, teuer bezahlt werden.

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Die letzte Ruhe in der unendlichen Weite des Weltalls finden – so mancher ist von diesem Gedanken fasziniert. Ein Unternehmen aus dem englischen Sheffield bietet jetzt eine ganz besondere Art der Weltraumbestattung an.

Ascension – ein Zusammenschluss englischer Bestattungshäuser und einer Spezialfirma für Filmaufnahmen in großer Höhe – bietet Angehörigen die Möglichkeit, die Asche ihres Verstorbenen in der Stratosphäre verstreuen zu lassen und diesen Vorgang auf Video festzuhalten. Dabei wird die Asche mittels Heliumballon auf über 30.000 Meter Höhe gebracht und dann freigegeben. Die Asche verteilt sich durch die enorme Höhe rund um die Welt. Nach Rückkehr des Ballons auf die Erde werden die beeindruckenden Videoaufnahmen an die Angehörigen übergeben.

Die Kosten für eine einfache Verstreuung liegen bei umgerechnet etwa 900 Euro. Gegen Aufpreis sind auch andere Startorte außer Sheffield möglich; auf Grund des bei uns geltenden Friedhofszwangs dürfen die Ballons allerdings nicht in Deutschland starten.

Diese neue Bestattungsart zeigt sehr schön, wie der Wunsch der Menschen nach einer individuellen Gestaltung ihres Lebens auch im Tod seinen Ausdruck findet. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass das Grab als Ort der Trauer für viele Menschen ein wichtiger Bezugspunkt ist. Für welche Art von Grab man sich auch interessiert: Wir empfehlen immer, sich zunächst kompetent beraten zu lassen.

Auf einem 7000 Quadratmeter großen Grundstück im Garbsener Stadtteil Schloß Ricklingen entsteht demnächst der erste humanistische Bestattungshain Niedersachsens für konfessionsfreie Menschen.

Der Humanistische Verband Niedersachsen setzt sich für die Interessen von Menschen ein, die keiner religiösen Konfession angehören, und ist seit über 60 Jahren ein vertrauensvoller und kompetenter Ansprechpartner für weltliche Trauerfeiern. Um den Mitgliedern des Verbandes und allen anderen Menschen, die das wünschen, eine alternative Bestattungsform in einem würdigen Umfeld anzubieten, wurde jetzt ein 7000 Quadratmeter großes, idyllisch gelegenes Grundstück im Garbsener Stadtteil Schloß Ricklingen erworben, das direkt an den städtischen Friedhof angrenzt. Hier soll nach den Vorstellungen des Verbandes der erste humanistische Bestattungshain in Niedersachsen eingerichtet werden. Auf dem Areal können bis zu 2000 Urnenplätze angelegt werden, so Verbands-Präsident Guido Wiesner. Mit der feierlichen Betriebsaufnahme kann im Sommer 2018 gerechnet werden.

Ein Ratgeber von Wiese Bestattungen: Urlaub im europäischen Ausland oder in Übersee, Geschäftsreisen über mehrere Ländergrenzen hinweg, längere Auslandsaufenthalte oder auch ein Wohnsitz außerhalb Deutschlands – all das ist heute völlig normal. Doch was passiert, wenn im Ausland ein Todesfall eintritt? Wer organisiert die Überführung des Verstorbenen in die Heimat, wer nimmt Kontakt mit dem Konsulat auf und besorgt die erforderlichen Genehmigungen? Angehörige stehen hier vor ganz besonderen Herausforderungen.

Wertvolle Hilfe bei der Organisation

Bei einem Sterbefall im Ausland hilft Ihnen Ihr Bestatter im Heimatland weiter. Er beauftragt auf Wunsch einen Bestatter am Sterbeort, der die Überführung und Versorgung des Verstorbenen im Ausland vornimmt und bei den örtlichen Behörden alle notwendigen Dokumente für den Transport ins Heimatland beantragt. Der Bestatter im Heimatland wiederum organisiert die Überführung des Verstorbenen zurück nach Deutschland und die Beisetzung daheim; leider kann sich dieser Prozess mitunter schwierig gestalten. Denn trotz internationaler Abkommen fehlt es länderübergreifend an einheitlichen Standards.

So verlangen ausländische Behörden zum Beispiel Personenstandsurkunden, die im Original sowie in landesprachlicher Übersetzung beglaubigt vorgelegt werden müssen. Ferner hat jedes Land unterschiedliche Bestimmungen, die bei der Überführung, etwa mit dem Flugzeug, beachtet werden müssen. Um jederzeit eine professionelle und optimale Dienstleistungsqualität sicherzustellen, arbeiten wir bei Wiese Bestattungen in diesen Fällen mit einer Tochtergesellschaft des Bundesverbandes der Bestatter zusammen.

Die sogenannte TransRep International ist auf Auslandsüberführungen spezialisiert, unterhält Kontakt zu allen Fluggesellschaften, Konsulaten und Botschaften und ist somit der optimale Partner für Auslandsrückholungen sowie Überführungen von Deutschland ins Ausland.

Die Kosten

Gerade der Transport des Sarges mit Flugzeug oder Auto kann je nach Entfernung die Bestattungskosten deutlich erhöhen. Mintunter entscheiden sich Angehörige deshalb für eine Einäscherung im Ausland, da der Rücktransport der Urne wesentlich günstiger ist als der Transport des Sarges. Dies kann allerdings den Abschied für die Angehörigen schwieriger gestalten. Glücklicherweise gibt es eine einfache Möglichkeit der Absicherung.

Das Treuhandkonto

Die meisten Angehörigen entscheiden sich bei der Regelung Ihrer Bestattungsvorsorge für die Einrichtung eines Treuhandkontos bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG. Hier ist direkt kostenlos eine Versicherung für den Sterbefall im Ausland enthalten. Diese deckt die üblichen Mehrkosten sowohl für den Transport aus dem europäischen als auch außereuropäischem Ausland ab.

Stefan Burmeister-Wiese, der Autor dieses Beitrags, ist Geschäftsführer des hannoverschen Bestattungsunternehmens Wiese. Das älteste im Familienbesitz befindliche Bestattungsunternehmen in Hannover hat seinen Hauptgeschäftssitz in der Baumschulenallee 32 im Heideviertel. Wiese-Filialen gibt es am Altenbekener Damm 21, auf der Lister Meile 49, in der Berckhusenstraße 29 (Kleefeld) sowie in der Podbielskistraße 105.