Legosteine sind ein Spielzeugklassiker und seit Jahrzehnten in vielen Kinderzimmern verbreitet. Mit den bunten Kunststoff-Steinen lassen sich tolle Phantasiewelten erschaffen – und seit kurzem können Kinder mit Legos auch Beerdigung spielen.

Im Onlineshop des Bestattungsmuseums auf dem Wiener Zentralfriedhof werden  LEGO-Produkte mit therapeutischem Mehrwert angeboten, so etwa ein Lego-Friedhof mit Grabstein, Grab, Bagger und Friedhofsmitarbeiter, ein bespielbarer Lego-Krematoriumsofen, eine LEGO-Trauerkutsche und sogar eine Trauerfamilie aus Lego, bestehend aus Mutter, Vater, Kind und dem Verstorbenem.

„Wir schaffen mit diesen Produkten die Möglichkeit, das Thema Tod begreifbar zu vermitteln. Im Vorfeld stand dabei die Frage: Wie kann Kindern bei der Bewältigung von psychischen Ausnahmesituationen geholfen werden? Unsere neuen Produkte erleichtern das Gespräch. So kann anhand des Krematoriums spielerisch erklärt werden, was zum Beispiel mit dem geliebten Großvater bei einer Feuerbestattung passiert oder anhand des Lego-Friedhofes gezeigt werden, wie eine Beisetzung abläuft“, so Dr. Markus Pinter, Geschäftsführer der Wiener Bestattung und Friedhöfe GmbH.

Empfohlen werden die ungewöhnlichen Spielmaterialien vom Wiener Landesverband für Psychotherapie (WLP): „Ich kann mir gut vorstellen, dass die neuen Spiele- und Bausets des Wiener Bestattungsmuseums auch zunehmend Platz in Praxen von PsychotherapeutInnen für Kinder Einzug halten“, so WLP-Mitarbeiterin Michaela A. Tomek. „Dieses Spielmaterial kann bei Trauererlebnissen sowohl in der Prävention als auch Begleitung und Therapie von Kindern und deren Familien unterstützen.“

Auf Gütesiegel zu achten: Das gehört mittlerweile für viele Verbraucher zum Einkauf mit dazu. Auch bei der Entscheidung für Bestattungsunternehmen wird heute oft intensiv recherchiert. Allerdings stellt sich schon die Frage, welchen Siegeln und Tests man vertrauen kann.

Die wichtigste Entscheidungsgrundlage: persönliche Weiterempfehlung

Qualitätssiegel und Bewertungen sind heute auch im Bestattungswesen weit verbreitet und haben, sofern sie seriös sind, durchaus ihre Daseinsberechtigung. Sie können vor allem Kunden, die noch keinen vertrauensvollen Kontakt zu einem Bestattungshaus aufgebaut haben, als erste Orientierung dienen. Dennoch bleibt die persönliche Weiterempfehlung nach wie vor die wichtigste Grundlage für die Wahl des Bestattungshauses, so unsere Erfahrung.

 Vorsicht bei Phantasie-Siegeln

Leider kommt es immer wieder vor, dass sich Bestattungsunternehmen in Anzeigen und im Internet mit „Qualitätssiegeln“ schmücken, die zwar hübsch aussehen, dafür aber gänzlich ohne Aussagekraft sind. Das ist in der Regel der Fall bei selbst erfundenen Siegeln oder solchen, die ganz einfach bei vermeintlichen Vergleichsportalen gekauft werden können, ohne dass wirklich eine Prüfung auf Qualitätsstandards stattgefunden hat. Auch Reklamesprüche wie „Bekannt aus der XY-Zeitung“ oder „Bekannt aus Rundfunk und Fernsehen“ sind mit Vorsicht zu genießen

 Siegel, denen Sie vertrauen können

Aber selbstverständlich gibt es auch Siegel, denen Sie vertrauen können. Dazu gehört auf jeden Fall das Gütesiegel „Qualifizierter Bestatter“ des Aeternitas Netzwerks, einer anerkannten und neutralen Verbraucherschutzorganisation. Wiese hat dieses Gütesiegel bereits 2012 verliehen bekommen.

Ein weiteres Kennzeichen für Qualität, Kompetenz und Seriosität ist die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2015 als Nachweis für geprüfte Qualität mit nationalem und internationalem Standard. Ziel ist, die Abläufe im Unternehmen stetig weiter zu verbessern und zu entwickeln. Statt sich übrigens wie andere im Bundesverband organisierten Bestatter lediglich stichprobenartig im Rahmen einer Gruppenzertifizierung überprüfen zu lassen, lässt sich Wiese Bestattungen jedes Jahr direkt durch den TÜV NORD zertifizieren. Hierzu ist ein Mitarbeiter des TÜV NORD jährlich bei Wiese Bestattungen vor Ort. Besonderes Gewicht legen wir darüber hinaus auf fachkundige Nachsorge für die von uns betreuten Angehörigen. Daher bieten wir seit über 10 Jahren kostenlose Trauerbegleitung an.

Auf Facebook-Konten, die sich im sogenannten Gedenkzustand befinden, gibt es jetzt einen Bereich für Gedenkbeiträge.

Schon seit längerem können Familienangehörige oder enge Freunde das Facebook-Konto eines Verstorbenen durch einen entsprechenden Antrag in den sogenannten Gedenkzustand versetzen lassen. Wenn ein Konto in den Gedenkzustand versetzt wurde, kann sich niemand mehr dort anmelden. Das Konto bleibt zwar bei Facebook bestehen, aber nur Personen, die vom Kontoinhaber als Nachlasskontakt benannt wurden, können es verwalten und pflegen. Es stellt künftig für das Umfeld eine Gelegenheit dar, sich gemeinsam an den Verstorbenen zu erinnern.

Neu ist jetzt die Möglichkeit, auf einem entsprechend konfiguriertem Konto im Gedenkzustand Gedenkbeiträge anzulegen. Hier können Geschichten, Gedichte, Zeichnungen und Bilder gepostet und Erinnerungen geteilt werden. Wenn das Konto einen Nachlasskontakt hat, kann dieser den Gedenkbeitrags-Bereich verwalten. Facebook teilt allerdings mit, dass zurzeit noch nicht alle Profile im Gedenkzustand über diese Option verfügen.

Mehr erfahren zum Thema »Den digitalen Nachlass regeln«

Unsere Mitarbeiterin Adriana Hesse hat im diesjährigen Bundesleistungswettbewerb des Bestatterhandwerks den 1. Platz belegt – die herzlichsten Glückwünsche vom gesamten Wiese-Team!

Der Leistungswettbewerb wird in vier Stufen, auf Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene, durchgeführt. Jeweils in einem Wettbewerb wird der Kammersieger aus den Innungssiegern eines Handwerks ermittelt, der Landessieger aus den Kammersiegern eines Landes und der Bundessieger aus den jeweils ersten Landessiegern.
Bundessieger kann nur werden, wer im Wettbewerb mindestens 81 Punkte erreicht. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Bundesebene ist vergleichbar mit einer deutschen Meisterschaft.

Als 1. Bundessiegerin 2018 vertritt Adriana Hesse die Bestattungsbranche bei der Schlussfeier des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks am 1. Dezember 2018 in Berlin. Das gesamte Wiese-Team freut sich sehr für Adriana, und natürlich sind wir auch ein bisschen stolz darauf, dass die beste Bestattungsfachkraft Deutschlands ihre Ausbildung im Hause Wiese Bestattungen gemacht hat.

Tradition bewahren, an die Zukunft denken. Seit 1. Oktober 2018 ist es auch nach außen hin deutlich sichtbar: Husmann-Holaus, seit über einhundert Jahren in in Döhren, Wülfel und Mittelfeld als einfühlsamer Begleiter und Berater im Sterbefall bekannt, wird zur sechsten Geschäftsstelle von Wiese Bestattungen.

„Es ist unsere vorrangige Aufgabe, Menschen in schweren Zeiten eine helfende Hand zu reichen“, so Geschäftsführer Stefan Burmeister-Wiese. Ihm ist es besonders wichtig, dass die Menschen in in Döhren, Wülfel und Mittelfeld sowie den umliegenden Stadtteilen auch weiterhin eine kompetente Ansprechpartnerin für ihre Bedürfnisse haben und betont: „Wir freuen uns, dass auch in Zukunft Susanne Jahnke mit ihrer langjährigen Erfahrung in den komplett renovierten Räumlichkeiten der neuen Wiese-Filiale für umfassende und fachkundige Beratung und Begleitung zur Verfügung steht.“

Garkenburgstr. 38
30519 Hannover
Telefon: 0511 831 777

Die Maschen der Trickbetrüger werden zunehmend dreister. Immer häufiger wird auch die besondere emotionale Situation von Menschen ausgenutzt, die gerade einen Angehörigen verloren haben.

Den vollständigen Artikel finden Sie im Bereich Info-Service.

Die Gebühren für die Friedhöfe der Stadt Hannover sind seit Jahren gestiegen, doch nun scheint eine Trendwende in Sicht. Die fachkundige persönliche Beratung bleibt aber nach wie vor wichtig.

Das Gesicht vieler hannoverscher Friedhöfe hat sich gewandelt. Immer öfter weisen sie Freiflächen auf, auf denen keine Grabanlagen zu sehen sind. Zu den Ursachen dafür gehört die wachsende Beliebtheit von Bestattungsformen, die lediglich eine geringe Grabgröße erfordern, in erster Linie also Feuerbestattungen und anonyme Bestattungen. Diese Entwicklung hat sich natürlich negativ auf die Einnahmesituation der Friedhöfe ausgewirkt, weshalb die Gebühren pro Grab immer weiter erhöht wurden. Die Folge: Noch häufiger als bisher entscheiden sich Menschen für eine Feuer- oder anonyme Bestattung oder weichen sogar auf einen Friedhof außerhalb Hannovers aus.

Im hannoverschen Rat wird daher derzeit überlegt, lediglich diejenigen Kosten auf den Grabkauf umzulegen, die tatsächlich mit dem Grab zusammenhängen und die Kosten für die Erhaltung der parkähnlichen Anlagen aus einem anderen Budget zu finanzieren. Ein aus unserer Sicht sehr begrüßenswerter Ansatz. Denn nicht nur für ältere und mobilitätseingeschränkte Personen ist es wichtig, beim Besuch des Familiengrabes keine langen Wege in Kauf nehmen zu müssen.

Orte der Ruhe – auch für die Lebenden

Natürlich besteht die wichtigste Aufgabe der Friedhöfe auch weiterhin darin, Hinterbliebenen einen konkreten Ort für die Trauer um ihren lieben Verstorbenen zu geben. Doch zunehmend sind die insgesamt neunzehn hannoverschen Stadtfriedhöfe auch Bestandteil des öffentlichen Grüns in der Großstadt geworden. Aufgrund ihrer parkartigen Anlage bilden sie mitten in der Großstadt Oasen der Ruhe und Besinnung für die Lebenden.

Eine persönliche Entscheidung treffen

Neben der Entscheidung für eine Grabart und die damit verbundenen Friedhofsgebühren gibt es viele weitere Faktoren, die die Gesamtkosten einer Bestattung beeinflussen. Wir bieten Ihnen immer eine umfassende, professionelle Beratung, die sich ganz auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche konzentriert. Unsere Online-Entscheidungshilfe macht es Ihnen leichter, die richtige Grabart zu wählen und gibt Ihnen eine erste Gesamtkostenübersicht.

Kostenfalle Discountbestatter?

Auch in der Region Hannover finden sich immer mehr Discount-Bestatter die mit vermeintlich günstigen Komplettpreisen Kunden locken. Doch meistens umfassen die beworbenen Preise nur die eigenen Leistungen des Bestatters, nicht aber die Friedhofsgebühren, Auslagen und Folgekosten, die den größten Teil der Bestattungskosten ausmachen. Häufig müssen Wünsche, die über die Grundleistungen hinausgehen, wie etwa eine Abschiednahme vom Verstorbenen oder die Erledigung der Formalitäten, teuer bezahlt werden.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier.

Die letzte Ruhe in der unendlichen Weite des Weltalls finden – so mancher ist von diesem Gedanken fasziniert. Ein Unternehmen aus dem englischen Sheffield bietet jetzt eine ganz besondere Art der Weltraumbestattung an.

Ascension – ein Zusammenschluss englischer Bestattungshäuser und einer Spezialfirma für Filmaufnahmen in großer Höhe – bietet Angehörigen die Möglichkeit, die Asche ihres Verstorbenen in der Stratosphäre verstreuen zu lassen und diesen Vorgang auf Video festzuhalten. Dabei wird die Asche mittels Heliumballon auf über 30.000 Meter Höhe gebracht und dann freigegeben. Die Asche verteilt sich durch die enorme Höhe rund um die Welt. Nach Rückkehr des Ballons auf die Erde werden die beeindruckenden Videoaufnahmen an die Angehörigen übergeben.

Die Kosten für eine einfache Verstreuung liegen bei umgerechnet etwa 900 Euro. Gegen Aufpreis sind auch andere Startorte außer Sheffield möglich; auf Grund des bei uns geltenden Friedhofszwangs dürfen die Ballons allerdings nicht in Deutschland starten.

Diese neue Bestattungsart zeigt sehr schön, wie der Wunsch der Menschen nach einer individuellen Gestaltung ihres Lebens auch im Tod seinen Ausdruck findet. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass das Grab als Ort der Trauer für viele Menschen ein wichtiger Bezugspunkt ist. Für welche Art von Grab man sich auch interessiert: Wir empfehlen immer, sich zunächst kompetent beraten zu lassen.

Traueransprache nach Kirchenaustritt: Die Traueransprache durch einen freien Trauerredner – willkommene Unterstützung bei der Trauerbewältigung.

Der Beruf des Trauerredners entstand im 19. Jahrhundert in Folge der zunehmenden Abwendung vieler Menschen von der Kirche.  Auch die Etablierung der Feuerbestattung, der die Kirchen bis in die 50er- und 60er-Jahre kritisch gegenüber standen, trug ihren Teil zur Etablierung des Berufes bei. Heute arbeiten rund 500 hauptberufliche Trauerredner in Deutschland. In aller Regel handelt es sich um Quereinsteiger, häufig sind Trauerredner theologisch ausgebildet, haben einen humanistischen oder anderen Hintergrund. Eine einheitliche Ausbildung gibt es nicht, dafür aber eine Vielzahl an Seminaren und Ausbildungsangeboten, vom einfachen Wochenendkurs bis hin zur mehrjährigen Ausbildung.

Warum ein Trauerredner?

Die Trauerfeier ist ein wichtiges Ritual beim Abschied von einem verstorbenen Menschen und hilft bei der Trauerbewältigung. Der Trauerredner (oder Pfarrer) leitet hierbei die Trauergäste durch die Trauerfeier, gibt durch eine klare Struktur Halt und Trost, vermittelt Sinn und leitet zum Ende der Feier die Trauergäste gedanklich wieder ins Leben zurück.

Es kommt immer wieder vor, dass Angehörige selbst die  komplette Traueransprache halten wollen. Doch gerade in der emotional sehr belastenden Situation einer Trauerfeier ist dies meistens nicht empfehlenswert. Wenn nämlich der Angehörige  bei der Ansprache von seinen eigenen Gefühlen überwältigt werden sollte und die Rede abbrechen muss, macht er sich seinen Lebtag große Vorwürfe. Unser Rat: Lieber auf einen Profi zurückgreifen, der die Traueransprache hält, und selbst nur einen kurzen Nachruf vortragen.

Auch kommt es vor, dass Angehörige nur Musikstücke einspielen möchten und ganz auf eine Traueransprache verzichten wollen. In diesen Momenten merkt man, wie wichtig eine Traueransprache ist. Sie gibt den Trauergästen einen Rahmen, an dem sie sich entlanghangeln können. Eine rein musikalische Begleitung kann die Trauergäste verwirren: Was passiert als nächstes? Ist die Trauerfeier jetzt beendet?

Was kostet eine Traueransprache?

Für das Gespräch mit den Angehörigen, die Vorbereitung der Trauerrede sowie die Ansprache selbst stellt der Trauerredner zumeist eine pauschale Rechnung. Die Kosten für einen Trauerredner beginnen bei 200 Euro, können aber auch ein Mehrfaches betragen. Die Traueransprache durch Pfarrer/in ist kostenfrei, wenn der Verstorbene zum Zeitpunkt des Todes Kirchenmitglied war.

Die erfahrenen Beraterinnen und Berater unseres Hauses sind Ihnen auf Wunsch gerne bei der Vermittlung eines Trauerredners behilflich.

Auf einem 7000 Quadratmeter großen Grundstück im Garbsener Stadtteil Schloß Ricklingen entsteht demnächst der erste humanistische Bestattungshain Niedersachsens für konfessionsfreie Menschen.

Der Humanistische Verband Niedersachsen setzt sich für die Interessen von Menschen ein, die keiner religiösen Konfession angehören, und ist seit über 60 Jahren ein vertrauensvoller und kompetenter Ansprechpartner für weltliche Trauerfeiern. Um den Mitgliedern des Verbandes und allen anderen Menschen, die das wünschen, eine alternative Bestattungsform in einem würdigen Umfeld anzubieten, wurde jetzt ein 7000 Quadratmeter großes, idyllisch gelegenes Grundstück im Garbsener Stadtteil Schloß Ricklingen erworben, das direkt an den städtischen Friedhof angrenzt. Hier soll nach den Vorstellungen des Verbandes der erste humanistische Bestattungshain in Niedersachsen eingerichtet werden. Auf dem Areal können bis zu 2000 Urnenplätze angelegt werden, so Verbands-Präsident Guido Wiesner. Mit der feierlichen Betriebsaufnahme kann im Sommer 2018 gerechnet werden.