Selbstverständlich achten auch wir in diesen Wochen besonders darauf, Infektionsrisiken durch das neuartige Corona-Virus bestmöglich zu vermeiden. Aus diesem Grund haben wir den Publikumsverkehr in unseren Geschäftsstellen eingeschränkt, stehen Ihnen aber vollumfänglich für die telefonische Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

Das Corona-Virus hat den Alltag für uns alle drastisch verändert. Wir alle sind aufgerufen, uns umsichtig zu verhalten und Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren. Das Ziel ist es, das Infektionsrisiko zu minieren und die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Zu Ihrem und zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses haben wir deshalb den Publikumsverkehr in unseren Geschäftsstellen eingeschränkt:

Vorsorgeberatungen: Unsere fachkundige, umfassende Beratung zur individuellen Bestattungsvorsoge bieten wir Ihnen derzeit ausschließlich telefonisch unter unserer Rufnummer 0511 957857 an.

Im aktuellen Sterbefall bieten wir Ihnen ebenfalls die telefonische Beratung an, beraten Sie auf Wunsch aber auch weiterhin im persönlichen Gespräch.

Wir sind sicher, dass Sie für diese Vorgehensweise, die Ihrer und unserer Sicherheit dient, Verständnis haben und bedanken uns für Ihr Vertrauen.

Nach jahrelangen Vorbereitungen ist jetzt der neue Pflege-TÜV an den Start gegangen. Die über 30.000 Pflegeheime in Deutschland sollen künftig nach einem transparenterem und vor allen Dingen aussagekräftigeren System bewertet werden.

Hintergrund für die Reform: Der alte Pflege-TÜV mit seinem Notensystem war praktisch unbrauchbar geworden, weil Qualitätsmängel in den überprüften Einrichtungen für Verbraucher nicht klar zu erkennen waren. Voraussichtlich im Frühjahr 2020 sollen erste Ergebnisse des neuen Verfahrens im Internet veröffentlicht werden. Ziel ist, dass jede Pflegeeinrichtung bis Ende 2020 nach der neuen Systematik durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) überprüft worden ist.

Weitere Informationen sowie Fragen und Antworten zur neuen Qualitätsprüfung für Pflegeheime finden Sie auf dieser Seite des MDK.

Herzlichen Glückwunsch: Unsere ehemalige Auszubildende Miriam Martin hat ihre Prüfung zur Bestattungsfachkraft bestanden! Warum sie sich für diesen ganz besonderen Beruf entschieden hat und wie die Ausbildung aufgebaut ist, erfahren Sie hier.

Der Beruf des Bestatters ist erst vor etwa zweihundert Jahren entstanden. Die offizielle Berufsbezeichnung lautet heute Bestattungsfachkraft, und seit 2007 ist eine bundesweit einheitliche duale Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz möglich. Sie dauert drei Jahre. Unsere ehemalige Auszubildende Miriam Martin hat kürzlich die Prüfung zur Bestattungsfachkraft bestanden und blickt an dieser Stelle auf ihren Ausbildungsalltag zurück.

Insgesamt umfasst die Ausbildung zwölf Lernfelder. Sehr hohen Stellenwert hat die fundierte Beratung der Angehörigen. Besondere Lerninhalte werden an in den überbetrieblichen Lehrgängen im Bundesausbildungszentrum der Bestatter im bayrischen Münnerstadt vermittelt: „Hier habe ich zum Beispiel auf einem eigens dafür angelegten Lehrfriedhof das fachgerechte Anlegen von Gräbern gelernt“, berichtet  Miriam Martin.

Duale Ausbildung

Die auf die Wünsche der Verstorbenen zugeschnittene Dekoration der Trauerfeier ist genauso Bestandteil der Ausbildung wie die Besonderheiten von Sarg und Urne, die im Warenkundeunterricht vermittelt werden. Weil die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft dual angelegt ist, ist der Blockunterricht an der Berufsschule nur der eine Teil. Miriam Martin: „Hier bei Wiese Bestattungen habe ich dann den echten Arbeitsalltag kennengelernt – und dazu die riesige Vielzahl von Details, die beachtet werden müssen: Welche Grabart gibt es auf welchem Friedhof? Wo kann ich auch noch ganz kurzfristig ein Kammerquartett für eine Trauerfeier buchen? Wie viele Personen sind für die Sargaufbahrung in einer bestimmten Kirche erforderlich?

In der Tat ist das erforderliche Praxis-Know-how so umfassend, dass das Haus Wiese bei neuen Mitarbeitern eine Einarbeitungszeit von rund einem Jahr einplant, wie Geschäftsführer Stefan Burmeister-Wiese unterstreicht.

Herausforderungen

Die Angehörigen beraten, Bestattungen und Trauerfeiern organisieren, die Trauergäste betreuen und die Verstorbenen versorgen – keine Frage, die Tätigkeit als Bestattungsfachkraft ist vielseitig, anspruchsvoll und abwechslungsreich. Sie erfordert ein hohes Maß an Empathie und Sensibilität und bringt ganz besondere Herausforderungen mit sich, denn der Umgang mit Tod und Trauer ist nicht einfach: „Jeden Tag wird man an die eigene Lebenssituation und die eigene Sterblichkeit erinnert“, sagt Miriam Martin. „Da ist der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen eine große Hilfe.“ Doch auf jeden Fall hat sie den richtigen Beruf gewählt, darin ist sie sich völlig sicher: „Als Bestattungsfachkraft erweise ich den Verstorbenen einen wichtigen Dienst, noch mehr aber den Lebenden. Menschen in schweren Zeiten eine Stütze sein zu können und ihre aufrichtige Dankbarkeit zu erfahren – das macht diesen Beruf zu etwas ganz Besonderem.“

Legosteine sind ein Spielzeugklassiker und seit Jahrzehnten in vielen Kinderzimmern verbreitet. Mit den bunten Kunststoff-Steinen lassen sich tolle Phantasiewelten erschaffen – und seit kurzem können Kinder mit Legos auch Beerdigung spielen.

Im Onlineshop des Bestattungsmuseums auf dem Wiener Zentralfriedhof werden  LEGO-Produkte mit therapeutischem Mehrwert angeboten, so etwa ein Lego-Friedhof mit Grabstein, Grab, Bagger und Friedhofsmitarbeiter, ein bespielbarer Lego-Krematoriumsofen, eine LEGO-Trauerkutsche und sogar eine Trauerfamilie aus Lego, bestehend aus Mutter, Vater, Kind und dem Verstorbenem.

„Wir schaffen mit diesen Produkten die Möglichkeit, das Thema Tod begreifbar zu vermitteln. Im Vorfeld stand dabei die Frage: Wie kann Kindern bei der Bewältigung von psychischen Ausnahmesituationen geholfen werden? Unsere neuen Produkte erleichtern das Gespräch. So kann anhand des Krematoriums spielerisch erklärt werden, was zum Beispiel mit dem geliebten Großvater bei einer Feuerbestattung passiert oder anhand des Lego-Friedhofes gezeigt werden, wie eine Beisetzung abläuft“, so Dr. Markus Pinter, Geschäftsführer der Wiener Bestattung und Friedhöfe GmbH.

Empfohlen werden die ungewöhnlichen Spielmaterialien vom Wiener Landesverband für Psychotherapie (WLP): „Ich kann mir gut vorstellen, dass die neuen Spiele- und Bausets des Wiener Bestattungsmuseums auch zunehmend Platz in Praxen von PsychotherapeutInnen für Kinder Einzug halten“, so WLP-Mitarbeiterin Michaela A. Tomek. „Dieses Spielmaterial kann bei Trauererlebnissen sowohl in der Prävention als auch Begleitung und Therapie von Kindern und deren Familien unterstützen.“

Auf Gütesiegel zu achten: Das gehört mittlerweile für viele Verbraucher zum Einkauf mit dazu. Auch bei der Entscheidung für Bestattungsunternehmen wird heute oft intensiv recherchiert. Allerdings stellt sich schon die Frage, welchen Siegeln und Tests man vertrauen kann.

Die wichtigste Entscheidungsgrundlage: persönliche Weiterempfehlung

Qualitätssiegel und Bewertungen sind heute auch im Bestattungswesen weit verbreitet und haben, sofern sie seriös sind, durchaus ihre Daseinsberechtigung. Sie können vor allem Kunden, die noch keinen vertrauensvollen Kontakt zu einem Bestattungshaus aufgebaut haben, als erste Orientierung dienen. Dennoch bleibt die persönliche Weiterempfehlung nach wie vor die wichtigste Grundlage für die Wahl des Bestattungshauses, so unsere Erfahrung.

 Vorsicht bei Phantasie-Siegeln

Leider kommt es immer wieder vor, dass sich Bestattungsunternehmen in Anzeigen und im Internet mit „Qualitätssiegeln“ schmücken, die zwar hübsch aussehen, dafür aber gänzlich ohne Aussagekraft sind. Das ist in der Regel der Fall bei selbst erfundenen Siegeln oder solchen, die ganz einfach bei vermeintlichen Vergleichsportalen gekauft werden können, ohne dass wirklich eine Prüfung auf Qualitätsstandards stattgefunden hat. Auch Reklamesprüche wie „Bekannt aus der XY-Zeitung“ oder „Bekannt aus Rundfunk und Fernsehen“ sind mit Vorsicht zu genießen

 Siegel, denen Sie vertrauen können

Aber selbstverständlich gibt es auch Siegel, denen Sie vertrauen können. Dazu gehört auf jeden Fall das Gütesiegel „Qualifizierter Bestatter“ des Aeternitas Netzwerks, einer anerkannten und neutralen Verbraucherschutzorganisation. Wiese hat dieses Gütesiegel bereits 2012 verliehen bekommen.

Ein weiteres Kennzeichen für Qualität, Kompetenz und Seriosität ist die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2015 als Nachweis für geprüfte Qualität mit nationalem und internationalem Standard. Ziel ist, die Abläufe im Unternehmen stetig weiter zu verbessern und zu entwickeln. Statt sich übrigens wie andere im Bundesverband organisierten Bestatter lediglich stichprobenartig im Rahmen einer Gruppenzertifizierung überprüfen zu lassen, lässt sich Wiese Bestattungen jedes Jahr direkt durch den TÜV NORD zertifizieren. Hierzu ist ein Mitarbeiter des TÜV NORD jährlich bei Wiese Bestattungen vor Ort. Besonderes Gewicht legen wir darüber hinaus auf fachkundige Nachsorge für die von uns betreuten Angehörigen. Daher bieten wir seit über 10 Jahren kostenlose Trauerbegleitung an.

Auf Facebook-Konten, die sich im sogenannten Gedenkzustand befinden, gibt es jetzt einen Bereich für Gedenkbeiträge.

Schon seit längerem können Familienangehörige oder enge Freunde das Facebook-Konto eines Verstorbenen durch einen entsprechenden Antrag in den sogenannten Gedenkzustand versetzen lassen. Wenn ein Konto in den Gedenkzustand versetzt wurde, kann sich niemand mehr dort anmelden. Das Konto bleibt zwar bei Facebook bestehen, aber nur Personen, die vom Kontoinhaber als Nachlasskontakt benannt wurden, können es verwalten und pflegen. Es stellt künftig für das Umfeld eine Gelegenheit dar, sich gemeinsam an den Verstorbenen zu erinnern.

Neu ist jetzt die Möglichkeit, auf einem entsprechend konfiguriertem Konto im Gedenkzustand Gedenkbeiträge anzulegen. Hier können Geschichten, Gedichte, Zeichnungen und Bilder gepostet und Erinnerungen geteilt werden. Wenn das Konto einen Nachlasskontakt hat, kann dieser den Gedenkbeitrags-Bereich verwalten. Facebook teilt allerdings mit, dass zurzeit noch nicht alle Profile im Gedenkzustand über diese Option verfügen.

Mehr erfahren zum Thema »Den digitalen Nachlass regeln«

Unsere Mitarbeiterin Adriana Hesse hat im diesjährigen Bundesleistungswettbewerb des Bestatterhandwerks den 1. Platz belegt – die herzlichsten Glückwünsche vom gesamten Wiese-Team!

Der Leistungswettbewerb wird in vier Stufen, auf Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene, durchgeführt. Jeweils in einem Wettbewerb wird der Kammersieger aus den Innungssiegern eines Handwerks ermittelt, der Landessieger aus den Kammersiegern eines Landes und der Bundessieger aus den jeweils ersten Landessiegern.
Bundessieger kann nur werden, wer im Wettbewerb mindestens 81 Punkte erreicht. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Bundesebene ist vergleichbar mit einer deutschen Meisterschaft.

Als 1. Bundessiegerin 2018 vertritt Adriana Hesse die Bestattungsbranche bei der Schlussfeier des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks am 1. Dezember 2018 in Berlin. Das gesamte Wiese-Team freut sich sehr für Adriana, und natürlich sind wir auch ein bisschen stolz darauf, dass die beste Bestattungsfachkraft Deutschlands ihre Ausbildung im Hause Wiese Bestattungen gemacht hat.

Tradition bewahren, an die Zukunft denken. Seit 1. Oktober 2018 ist es auch nach außen hin deutlich sichtbar: Husmann-Holaus, seit über einhundert Jahren in in Döhren, Wülfel und Mittelfeld als einfühlsamer Begleiter und Berater im Sterbefall bekannt, wird zur sechsten Geschäftsstelle von Wiese Bestattungen.

„Es ist unsere vorrangige Aufgabe, Menschen in schweren Zeiten eine helfende Hand zu reichen“, so Geschäftsführer Stefan Burmeister-Wiese. Ihm ist es besonders wichtig, dass die Menschen in in Döhren, Wülfel und Mittelfeld sowie den umliegenden Stadtteilen auch weiterhin eine kompetente Ansprechpartnerin für ihre Bedürfnisse haben und betont: „Wir freuen uns, dass auch in Zukunft Susanne Jahnke mit ihrer langjährigen Erfahrung in den komplett renovierten Räumlichkeiten der neuen Wiese-Filiale für umfassende und fachkundige Beratung und Begleitung zur Verfügung steht.“

Garkenburgstr. 38
30519 Hannover
Telefon: 0511 831 777

Die Maschen der Trickbetrüger werden zunehmend dreister. Immer häufiger wird auch die besondere emotionale Situation von Menschen ausgenutzt, die gerade einen Angehörigen verloren haben.

Den vollständigen Artikel finden Sie im Bereich Info-Service.

Die Gebühren für die Friedhöfe der Stadt Hannover sind seit Jahren gestiegen, doch nun scheint eine Trendwende in Sicht. Die fachkundige persönliche Beratung bleibt aber nach wie vor wichtig.

Das Gesicht vieler hannoverscher Friedhöfe hat sich gewandelt. Immer öfter weisen sie Freiflächen auf, auf denen keine Grabanlagen zu sehen sind. Zu den Ursachen dafür gehört die wachsende Beliebtheit von Bestattungsformen, die lediglich eine geringe Grabgröße erfordern, in erster Linie also Feuerbestattungen und anonyme Bestattungen. Diese Entwicklung hat sich natürlich negativ auf die Einnahmesituation der Friedhöfe ausgewirkt, weshalb die Gebühren pro Grab immer weiter erhöht wurden. Die Folge: Noch häufiger als bisher entscheiden sich Menschen für eine Feuer- oder anonyme Bestattung oder weichen sogar auf einen Friedhof außerhalb Hannovers aus.

Im hannoverschen Rat wird daher derzeit überlegt, lediglich diejenigen Kosten auf den Grabkauf umzulegen, die tatsächlich mit dem Grab zusammenhängen und die Kosten für die Erhaltung der parkähnlichen Anlagen aus einem anderen Budget zu finanzieren. Ein aus unserer Sicht sehr begrüßenswerter Ansatz. Denn nicht nur für ältere und mobilitätseingeschränkte Personen ist es wichtig, beim Besuch des Familiengrabes keine langen Wege in Kauf nehmen zu müssen.

Orte der Ruhe – auch für die Lebenden

Natürlich besteht die wichtigste Aufgabe der Friedhöfe auch weiterhin darin, Hinterbliebenen einen konkreten Ort für die Trauer um ihren lieben Verstorbenen zu geben. Doch zunehmend sind die insgesamt neunzehn hannoverschen Stadtfriedhöfe auch Bestandteil des öffentlichen Grüns in der Großstadt geworden. Aufgrund ihrer parkartigen Anlage bilden sie mitten in der Großstadt Oasen der Ruhe und Besinnung für die Lebenden.

Eine persönliche Entscheidung treffen

Neben der Entscheidung für eine Grabart und die damit verbundenen Friedhofsgebühren gibt es viele weitere Faktoren, die die Gesamtkosten einer Bestattung beeinflussen. Wir bieten Ihnen immer eine umfassende, professionelle Beratung, die sich ganz auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche konzentriert. Unsere Online-Entscheidungshilfe macht es Ihnen leichter, die richtige Grabart zu wählen und gibt Ihnen eine erste Gesamtkostenübersicht.

Kostenfalle Discountbestatter?

Auch in der Region Hannover finden sich immer mehr Discount-Bestatter die mit vermeintlich günstigen Komplettpreisen Kunden locken. Doch meistens umfassen die beworbenen Preise nur die eigenen Leistungen des Bestatters, nicht aber die Friedhofsgebühren, Auslagen und Folgekosten, die den größten Teil der Bestattungskosten ausmachen. Häufig müssen Wünsche, die über die Grundleistungen hinausgehen, wie etwa eine Abschiednahme vom Verstorbenen oder die Erledigung der Formalitäten, teuer bezahlt werden.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier.