Unser aller Alltag erfährt durch die Corona-Krise massive Einschränkungen. Trauernde Angehörige müssen jetzt auch noch eine zusätzliche Belastung tragen: Das Abschiednehmen von dem Verstorbenen fällt immer schwer – umso mehr in diesen Tagen, wenn die Zahl der Gäste bei Trauerfeiern beschränkt ist oder Friedhofskapellen geschlossen wurden. Denn Trost und Zuspruch aus der Trauergemeinschaft gibt den Angehörigen in einem Sterbefall viel Kraft.

Gerade jetzt bieten deshalb unsere persönliche Online-Gedenkseiten eine besondere Möglichkeit, die Trauer um einen geliebten Menschen im Kreise der gesamten Trauergemeinschaft zu teilen. Das gemeinsame Erinnern mit Bildern, Worten und Gesten ist nicht nur für die nächsten Angehörigen, sondern auch für trauernde Freunde und Bekannte hilfreich.

Unsere Online-Gedenkseite wird für jeden Verstorbenen kostenlos eingerichtet. Angehörige und Mittrauernde können sie auf vielfältige Weise nutzen. So ist es möglich, in einem Kondolenzbuch tröstende Worte für die Hinterbliebenen zu hinterlassen, virtuelle Kerzen für den Verstorbenen anzuzünden, Charakteristisches aus dem Leben des Verstorbenen zu schildern und Fotos hochzuladen.

Aus vielen liebevollen Erinnerungen entsteht so ein detailliertes Porträt, das den Verstorbenen in Ehren hält.

Anteilnahme durch Ihren Blumengruß ausdrücken

Auch wenn Trauerfeiern nicht stattfinden können, lässt sich die eigene Anteilnahme liebevoll durch einen Kondolenzstrauß ausdrücken. Auf unserer Gedenkseite bieten wir die Möglichkeit, einen persönlichen Blumengruß bei einem renommierten Versandunternehmen zu bestellen und ausliefern zu lassen. Die sichere Bezahlung mit Kreditkarte oder über PayPal ist gewährleistet.

Geschützter Ort für den virtuellen Austausch

Natürlich wird der persönliche Austausch von Angesicht zu Angesicht immer die wertvollste Art der Kommunikation für trauernde Menschen bleiben. Aber der virtuelle Austausch gewinnt künftig an Bedeutung – auch nach Überwindung der aktuellen Krise. Deshalb sieht das Bestattungshaus Wiese es als eine wichtige Aufgabe an, Trauernden mit der Möglichkeit der persönlichen Gedenkseite einen geschützten virtuellen Ort für diesen Austausch zu geben.

Die Friedhofsverwaltung der Stadt Hannover teilt mit, dass die Kapellen auf allen kommunalen Friedhöfen ab 18. März bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Die Maßnahme dient dazu, die Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermindern.

Bereits terminierte Trauerfeiern und Abschiednahmen können daher in nächster Zeit ausschließlich direkt am offenen Grab und im engsten Familienkreis stattfinden. Angesichts der rapiden Ausweitung des Virus sehen auch wir uns dazu verpflichtet, unsere hauseigenen Trauerfeier-Räumlichkeiten zurzeit nicht zur Verfügung zu stellen. Trotzdem bleibt es selbstverständlich unser Anliegen, Ihnen einen angemessenen Rahmen für Ihre Trauer zu ermöglichen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis; bei Fragen wenden Sie sich bitte unter der Rufnummer 0511 957857 an uns.

Selbstverständlich achten auch wir in diesen Wochen besonders darauf, Infektionsrisiken durch das neuartige Corona-Virus bestmöglich zu vermeiden. Aus diesem Grund haben wir den Publikumsverkehr in unseren Geschäftsstellen eingeschränkt, stehen Ihnen aber vollumfänglich für die telefonische Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

Das Corona-Virus hat den Alltag für uns alle drastisch verändert. Wir alle sind aufgerufen, uns umsichtig zu verhalten und Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren. Das Ziel ist es, das Infektionsrisiko zu minieren und die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Zu Ihrem und zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses haben wir deshalb den Publikumsverkehr in unseren Geschäftsstellen eingeschränkt:

Vorsorgeberatungen: Unsere fachkundige, umfassende Beratung zur individuellen Bestattungsvorsoge bieten wir Ihnen derzeit ausschließlich telefonisch unter unserer Rufnummer 0511 957857 an.

Im aktuellen Sterbefall bieten wir Ihnen ebenfalls die telefonische Beratung an, beraten Sie auf Wunsch aber auch weiterhin im persönlichen Gespräch.

Wir sind sicher, dass Sie für diese Vorgehensweise, die Ihrer und unserer Sicherheit dient, Verständnis haben und bedanken uns für Ihr Vertrauen.

Nach jahrelangen Vorbereitungen ist jetzt der neue Pflege-TÜV an den Start gegangen. Die über 30.000 Pflegeheime in Deutschland sollen künftig nach einem transparenterem und vor allen Dingen aussagekräftigeren System bewertet werden.

Hintergrund für die Reform: Der alte Pflege-TÜV mit seinem Notensystem war praktisch unbrauchbar geworden, weil Qualitätsmängel in den überprüften Einrichtungen für Verbraucher nicht klar zu erkennen waren. Voraussichtlich im Frühjahr 2020 sollen erste Ergebnisse des neuen Verfahrens im Internet veröffentlicht werden. Ziel ist, dass jede Pflegeeinrichtung bis Ende 2020 nach der neuen Systematik durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) überprüft worden ist.

Weitere Informationen sowie Fragen und Antworten zur neuen Qualitätsprüfung für Pflegeheime finden Sie auf dieser Seite des MDK.

Herzlichen Glückwunsch: Unsere ehemalige Auszubildende Miriam Martin hat ihre Prüfung zur Bestattungsfachkraft bestanden! Warum sie sich für diesen ganz besonderen Beruf entschieden hat und wie die Ausbildung aufgebaut ist, erfahren Sie hier.

Der Beruf des Bestatters ist erst vor etwa zweihundert Jahren entstanden. Die offizielle Berufsbezeichnung lautet heute Bestattungsfachkraft, und seit 2007 ist eine bundesweit einheitliche duale Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz möglich. Sie dauert drei Jahre. Unsere ehemalige Auszubildende Miriam Martin hat kürzlich die Prüfung zur Bestattungsfachkraft bestanden und blickt an dieser Stelle auf ihren Ausbildungsalltag zurück.

Insgesamt umfasst die Ausbildung zwölf Lernfelder. Sehr hohen Stellenwert hat die fundierte Beratung der Angehörigen. Besondere Lerninhalte werden an in den überbetrieblichen Lehrgängen im Bundesausbildungszentrum der Bestatter im bayrischen Münnerstadt vermittelt: „Hier habe ich zum Beispiel auf einem eigens dafür angelegten Lehrfriedhof das fachgerechte Anlegen von Gräbern gelernt“, berichtet  Miriam Martin.

Duale Ausbildung

Die auf die Wünsche der Verstorbenen zugeschnittene Dekoration der Trauerfeier ist genauso Bestandteil der Ausbildung wie die Besonderheiten von Sarg und Urne, die im Warenkundeunterricht vermittelt werden. Weil die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft dual angelegt ist, ist der Blockunterricht an der Berufsschule nur der eine Teil. Miriam Martin: „Hier bei Wiese Bestattungen habe ich dann den echten Arbeitsalltag kennengelernt – und dazu die riesige Vielzahl von Details, die beachtet werden müssen: Welche Grabart gibt es auf welchem Friedhof? Wo kann ich auch noch ganz kurzfristig ein Kammerquartett für eine Trauerfeier buchen? Wie viele Personen sind für die Sargaufbahrung in einer bestimmten Kirche erforderlich?

In der Tat ist das erforderliche Praxis-Know-how so umfassend, dass das Haus Wiese bei neuen Mitarbeitern eine Einarbeitungszeit von rund einem Jahr einplant, wie Geschäftsführer Stefan Burmeister-Wiese unterstreicht.

Herausforderungen

Die Angehörigen beraten, Bestattungen und Trauerfeiern organisieren, die Trauergäste betreuen und die Verstorbenen versorgen – keine Frage, die Tätigkeit als Bestattungsfachkraft ist vielseitig, anspruchsvoll und abwechslungsreich. Sie erfordert ein hohes Maß an Empathie und Sensibilität und bringt ganz besondere Herausforderungen mit sich, denn der Umgang mit Tod und Trauer ist nicht einfach: „Jeden Tag wird man an die eigene Lebenssituation und die eigene Sterblichkeit erinnert“, sagt Miriam Martin. „Da ist der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen eine große Hilfe.“ Doch auf jeden Fall hat sie den richtigen Beruf gewählt, darin ist sie sich völlig sicher: „Als Bestattungsfachkraft erweise ich den Verstorbenen einen wichtigen Dienst, noch mehr aber den Lebenden. Menschen in schweren Zeiten eine Stütze sein zu können und ihre aufrichtige Dankbarkeit zu erfahren – das macht diesen Beruf zu etwas ganz Besonderem.“

Legosteine sind ein Spielzeugklassiker und seit Jahrzehnten in vielen Kinderzimmern verbreitet. Mit den bunten Kunststoff-Steinen lassen sich tolle Phantasiewelten erschaffen – und seit kurzem können Kinder mit Legos auch Beerdigung spielen.

Im Onlineshop des Bestattungsmuseums auf dem Wiener Zentralfriedhof werden  LEGO-Produkte mit therapeutischem Mehrwert angeboten, so etwa ein Lego-Friedhof mit Grabstein, Grab, Bagger und Friedhofsmitarbeiter, ein bespielbarer Lego-Krematoriumsofen, eine LEGO-Trauerkutsche und sogar eine Trauerfamilie aus Lego, bestehend aus Mutter, Vater, Kind und dem Verstorbenem.

„Wir schaffen mit diesen Produkten die Möglichkeit, das Thema Tod begreifbar zu vermitteln. Im Vorfeld stand dabei die Frage: Wie kann Kindern bei der Bewältigung von psychischen Ausnahmesituationen geholfen werden? Unsere neuen Produkte erleichtern das Gespräch. So kann anhand des Krematoriums spielerisch erklärt werden, was zum Beispiel mit dem geliebten Großvater bei einer Feuerbestattung passiert oder anhand des Lego-Friedhofes gezeigt werden, wie eine Beisetzung abläuft“, so Dr. Markus Pinter, Geschäftsführer der Wiener Bestattung und Friedhöfe GmbH.

Empfohlen werden die ungewöhnlichen Spielmaterialien vom Wiener Landesverband für Psychotherapie (WLP): „Ich kann mir gut vorstellen, dass die neuen Spiele- und Bausets des Wiener Bestattungsmuseums auch zunehmend Platz in Praxen von PsychotherapeutInnen für Kinder Einzug halten“, so WLP-Mitarbeiterin Michaela A. Tomek. „Dieses Spielmaterial kann bei Trauererlebnissen sowohl in der Prävention als auch Begleitung und Therapie von Kindern und deren Familien unterstützen.“

Auf Gütesiegel zu achten: Das gehört mittlerweile für viele Verbraucher zum Einkauf mit dazu. Auch bei der Entscheidung für Bestattungsunternehmen wird heute oft intensiv recherchiert. Allerdings stellt sich schon die Frage, welchen Siegeln und Tests man vertrauen kann.

Die wichtigste Entscheidungsgrundlage: persönliche Weiterempfehlung

Qualitätssiegel und Bewertungen sind heute auch im Bestattungswesen weit verbreitet und haben, sofern sie seriös sind, durchaus ihre Daseinsberechtigung. Sie können vor allem Kunden, die noch keinen vertrauensvollen Kontakt zu einem Bestattungshaus aufgebaut haben, als erste Orientierung dienen. Dennoch bleibt die persönliche Weiterempfehlung nach wie vor die wichtigste Grundlage für die Wahl des Bestattungshauses, so unsere Erfahrung.

 Vorsicht bei Phantasie-Siegeln

Leider kommt es immer wieder vor, dass sich Bestattungsunternehmen in Anzeigen und im Internet mit „Qualitätssiegeln“ schmücken, die zwar hübsch aussehen, dafür aber gänzlich ohne Aussagekraft sind. Das ist in der Regel der Fall bei selbst erfundenen Siegeln oder solchen, die ganz einfach bei vermeintlichen Vergleichsportalen gekauft werden können, ohne dass wirklich eine Prüfung auf Qualitätsstandards stattgefunden hat. Auch Reklamesprüche wie „Bekannt aus der XY-Zeitung“ oder „Bekannt aus Rundfunk und Fernsehen“ sind mit Vorsicht zu genießen

 Siegel, denen Sie vertrauen können

Aber selbstverständlich gibt es auch Siegel, denen Sie vertrauen können. Dazu gehört auf jeden Fall das Gütesiegel „Qualifizierter Bestatter“ des Aeternitas Netzwerks, einer anerkannten und neutralen Verbraucherschutzorganisation. Wiese hat dieses Gütesiegel bereits 2012 verliehen bekommen.

Ein weiteres Kennzeichen für Qualität, Kompetenz und Seriosität ist die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2015 als Nachweis für geprüfte Qualität mit nationalem und internationalem Standard. Ziel ist, die Abläufe im Unternehmen stetig weiter zu verbessern und zu entwickeln. Statt sich übrigens wie andere im Bundesverband organisierten Bestatter lediglich stichprobenartig im Rahmen einer Gruppenzertifizierung überprüfen zu lassen, lässt sich Wiese Bestattungen jedes Jahr direkt durch den TÜV NORD zertifizieren. Hierzu ist ein Mitarbeiter des TÜV NORD jährlich bei Wiese Bestattungen vor Ort. Besonderes Gewicht legen wir darüber hinaus auf fachkundige Nachsorge für die von uns betreuten Angehörigen. Daher bieten wir seit über 10 Jahren kostenlose Trauerbegleitung an.

Auf Facebook-Konten, die sich im sogenannten Gedenkzustand befinden, gibt es jetzt einen Bereich für Gedenkbeiträge.

Schon seit längerem können Familienangehörige oder enge Freunde das Facebook-Konto eines Verstorbenen durch einen entsprechenden Antrag in den sogenannten Gedenkzustand versetzen lassen. Wenn ein Konto in den Gedenkzustand versetzt wurde, kann sich niemand mehr dort anmelden. Das Konto bleibt zwar bei Facebook bestehen, aber nur Personen, die vom Kontoinhaber als Nachlasskontakt benannt wurden, können es verwalten und pflegen. Es stellt künftig für das Umfeld eine Gelegenheit dar, sich gemeinsam an den Verstorbenen zu erinnern.

Neu ist jetzt die Möglichkeit, auf einem entsprechend konfiguriertem Konto im Gedenkzustand Gedenkbeiträge anzulegen. Hier können Geschichten, Gedichte, Zeichnungen und Bilder gepostet und Erinnerungen geteilt werden. Wenn das Konto einen Nachlasskontakt hat, kann dieser den Gedenkbeitrags-Bereich verwalten. Facebook teilt allerdings mit, dass zurzeit noch nicht alle Profile im Gedenkzustand über diese Option verfügen.

Mehr erfahren zum Thema »Den digitalen Nachlass regeln«

Unsere Mitarbeiterin Adriana Hesse hat im diesjährigen Bundesleistungswettbewerb des Bestatterhandwerks den 1. Platz belegt – die herzlichsten Glückwünsche vom gesamten Wiese-Team!

Der Leistungswettbewerb wird in vier Stufen, auf Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene, durchgeführt. Jeweils in einem Wettbewerb wird der Kammersieger aus den Innungssiegern eines Handwerks ermittelt, der Landessieger aus den Kammersiegern eines Landes und der Bundessieger aus den jeweils ersten Landessiegern.
Bundessieger kann nur werden, wer im Wettbewerb mindestens 81 Punkte erreicht. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Bundesebene ist vergleichbar mit einer deutschen Meisterschaft.

Als 1. Bundessiegerin 2018 vertritt Adriana Hesse die Bestattungsbranche bei der Schlussfeier des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks am 1. Dezember 2018 in Berlin. Das gesamte Wiese-Team freut sich sehr für Adriana, und natürlich sind wir auch ein bisschen stolz darauf, dass die beste Bestattungsfachkraft Deutschlands ihre Ausbildung im Hause Wiese Bestattungen gemacht hat.

Tradition bewahren, an die Zukunft denken. Seit 1. Oktober 2018 ist es auch nach außen hin deutlich sichtbar: Husmann-Holaus, seit über einhundert Jahren in in Döhren, Wülfel und Mittelfeld als einfühlsamer Begleiter und Berater im Sterbefall bekannt, wird zur sechsten Geschäftsstelle von Wiese Bestattungen.

„Es ist unsere vorrangige Aufgabe, Menschen in schweren Zeiten eine helfende Hand zu reichen“, so Geschäftsführer Stefan Burmeister-Wiese. Ihm ist es besonders wichtig, dass die Menschen in in Döhren, Wülfel und Mittelfeld sowie den umliegenden Stadtteilen auch weiterhin eine kompetente Ansprechpartnerin für ihre Bedürfnisse haben und betont: „Wir freuen uns, dass auch in Zukunft Susanne Jahnke mit ihrer langjährigen Erfahrung in den komplett renovierten Räumlichkeiten der neuen Wiese-Filiale für umfassende und fachkundige Beratung und Begleitung zur Verfügung steht.“

Garkenburgstr. 38
30519 Hannover
Telefon: 0511 831 777