Zwei von drei Erwachsenen in Deutschland haben kein Testament. Sie verlassen sich darauf, dass das Gesetz im Fall der Fälle schon das Richtige tut. Oft genug tut es das auch. Aber eben nicht immer – und die Überraschungen, die dann auf Angehörige zukommen, sind selten angenehm.
Mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland werden zu Hause gepflegt. Meist von Angehörigen, die neben Beruf und Familie eine Aufgabe übernehmen, auf die sie niemand vorbereitet hat. Gerade in der letzten Lebensphase eines nahestehenden Menschen nimmt die Belastung – körperlich wie seelisch – oft Dimensionen an, die sich Außenstehende kaum vorstellen können.
Wer stirbt, hinterlässt heute fast immer auch ein digitales Erbe – Accounts, Profile, Abonnements, gespeicherte Käufe. Für die meisten Menschen ist das überschaubar. Doch in manchen Fällen stecken in diesen Daten echte Vermögenswerte.
Wenn jemand stirbt, der uns nahegestanden hat, kann das gemeinsame Erinnern an diese Person ein großer Trost sein – zum Beispiel durch das Teilen von Bildern, Worten und Gefühlen.
Chatbots, die Verstorbene imitieren: Wie KI-Trauerbegleitung funktioniert, wo sie hilft und warum Experten warnen.
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Was passiert mit unseren digitalen Spuren, wenn wir gehen?
Diese Frage betrifft heute fast jede Familie – auch dann, wenn man selbst soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder TikTok kaum oder gar nicht nutzt.
Alleinstehende ohne Familie: So regeln Sie Ihre Bestattung selbstbestimmt. Infos zu Kosten, Sozialbestattung und finanzieller Absicherung.
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Nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen stehen viele Trauernde vor der Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Rückkehr an den Arbeitsplatz? Und wie gelingt der Spagat zwischen beruflichen Anforderungen und dem eigenen Trauerprozess?